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Motorradtouren & Reiseberichte

 

 

 

Himmelfahrt 2015

14.  -  17. Mai 2015



Ein Teil der Truppe vor dem Schloss in Vianden / Luxemburg

Tagebuch

Donnerstag, 14.05.15
 

Seit unserem letzten Himmelfahrtkommando waren schon wieder 5 Jahre vergangen. 2010 trafen Axel und ich uns zuletzt mit Freunden aus ganz Deutschland in Seyda, um von dort aus 2 Tage im schönen Erzgebirge unterwegs zu sein (s. Himmelfahrt 2010). Danach gaben wir dann aus Zeitgründen das Staffelholz für die Planungen des Himmelfahrtkommandos an "Bochum-Axel" (der jetzt mit dem Kennzeichen RE durch die Gegend fährt) ab.

Um Verwechslungen zu vermeiden, werde ich für den nachstehenden Text folgende Aliase verwenden: "Bochum-Axel" = Axel; mein Axel = aGSel. ;-)

Irgendwie fehlte uns das jährliche "Himmelfahrtkommando", aber beruflich und familiär konnten wir uns noch nicht festlegen, als Axel zur Tour nach Belgien und Luxemburg einlud. Etwa 1 Woche vor Himmelfahrt stand dann aber fest, dass einem Trip in die Eifel und Ardennen nichts mehr im Wege stand. Wir freuten uns und hofften zeitgleich, dass noch ein Plätzchen in der JuHe in Gerolstein für uns frei war. Als auch das geklärt war, freuten wir uns auf die überraschten Gesichter, wenn wir dort aufschlagen würden.

Am Donnerstag ging es dann los. Das Wetter war gemischt. Es war relativ kühl und ab und zu nieselte es. Da doch ein paar hundert Kilometer vor uns lagen, entschieden wir uns, über die langweilige A1 zu fahren, die zudem auch noch relativ stark frequentiert war, so dass man die Maschinen nicht gerade laufen lassen konnte. In der Nähe von Hamm machten wir dann erst einmal einen Tankstopp und futterten Hähnchenteile bei McDonalds. Mittlerweile war es angenehm warm geworden und die Sonne schien. Da wir gut in der Zeit lagen, entschlossen wir uns, die BAB hinter Köln zu verlassen und den Rest der Strecke über schöne Nebenstraßen zu fahren.

Gerolstein war schon zum Greifen nah, als uns eine Baustelle zwang, eine ziemlich große Umleitung zu fahren. Dafür war es aber landschaftlich einmalig und wir konnten einen schönen Blick auf den Gerolsteiner Auberg werfen. Trotzdem schafften wir es relativ pünktlich und erreichten die Eifelsteig-Jugendherberge gegen 17:30 Uhr. Zeitgleich setzte nun auch Regen ein.
 


Gerolsteiner Auberg
 


Erreichen der Juhe gegen 17.30 Uhr
 

Nur ein Mopped stand dort alleine rum, und dann kam uns auch schon Bert entgegen, der uns sofort einen "bert-typischen" Spruch um die Ohren haute. Ach, wie schön...alles war wie früher. ;-)

Nun bezogen wir erst einmal unser Zimmer und machten uns ein wenig frisch. Nachdem Anmeldeprozedur & Co erledigt war, genehmigten wir uns unser "Etappenziel-Bierchen". Durch das nette Mädel vom Empfang erfuhren wir, dass sich der Rest der Gruppe verspäten würde. Bert schien dies gar nicht zu gefallen, denn nun mussten wir länger auf das Essen warten.

Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wann die anderen eintrafen. Es war aber noch hell genug, um die zum Teil zuerst verdutzten, dann freudigen Gesichter von denjenigen zu sehen, die uns noch von früheren Touren kannten. Auch mit denen, die wir bisher noch nicht kannten, wurde man schnell "warm". Den Abend ließen wir dann entspannt ausklingen und freuten uns auf zwei schöne Tage mit netten Leuten und tollen Touren.
 


Der Rest trudelt ein
 


Heute gefahren (Klick für Großansicht)

Freitag, 15.05.15
 

Der morgendliche Ablauf war wie auch in den früheren Jahren 7-8-9, was bedeutete: Aufstehen um 7.00h, Frühstück um 8.00h, Abfahrt 9.00h. Da aGSel und ich nicht die Letzten sein wollten, beeilten wir uns und waren bereits um 7.40h im Frühstücksraum. Doch auch hier war es wie bereits vor 5 Jahren: alle saßen schon auf ihren Plätzen und waren zum Teil auch schon mit dem Frühstück fertig. Wir trösteten uns damit, dass wir dann wohl noch nicht unter "seniler Bettflucht" leiden würden. :-)

Leider begann der Tag sehr regnerisch. Über Nacht hatte es wie aus Eimern gegossen und sich empfindlich abgekühlt. Also zogen sich einige erst einmal die Regenpelle über. Heiko und Tochter Anabel fuhren heute nicht mit, da wohl noch einige Schulaufgaben zu erledigen waren und Lernen nun einmal vorgeht. Und dann ging es los in Richtung Belgien. aGSel und ich freuten uns, denn in Belgien waren wir noch nicht gewesen.
 


Erst einmal die Regenpelle anziehen
 


Der Start ging über kleine Straßen  auch durch Daun
 

Unser erstes Ziel, das Weinfelder Maar (oder auch Totenmaar genannt) lag südöstlich von der Stadt Daun. Auf einem Parkplatz hielten wir und begutachteten erst einmal das etwa 520m lange, 380m breite und 50m tiefe Maar, das vor etwa 10.000 Jahren durch eine vulkanische Dampfexplosion entstanden ist. Alles sehr eindruckvoll und landschaftlich einmalig für uns Norddeutsche.
 


Parkplatz am Weinfelder Maar
 


Vorsicht, rutschig
 


Ein Foto aus der Hüfte geschossen
 


Blick aufs Weinfelder Maar
 

Nach dem Weinfelder Maar war nun erst einmal Fahren auf schönsten Strecken durch die Eifel angesagt. Axel hatte am Abend vorher erwähnt, dass man sich direkt hinter ihn hängen sollte, wenn man gerne etwas zügiger fahren möchte. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und fanden ziemlich schnell einen Platz in der ersten Hälfte. Ich hoffe, wir haben keinem seinen Platz streitig gemacht. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass irgendjemand unserer Mitfahrer maulte.

Was für ein Spaß...Es ging ziemlich kurvig zur Sache, und zum Glück wurde das Wetter immer besser. Die Straßen trockneten langsam ab und man konnte die Maschinen so richtig laufen lassen.

Dann erreichten wir Mechernich und den Ortsteil Kallmuth, in dem das Polizeirevier aus der Fernsehserie "Mord mit Aussicht" stehen sollte. Nach einigem Gesuche fanden wir dann auch ein Haus, welches das Gesuchte hätte sein können. So richtig einig war man sich aber nicht, da irgendwie alles im Fernsehen anders aussah. Weiter ging es vorbei am Rurstausee, der aus unserer Fotoposition schon fast wie ein Fjord in Norwegen aussah. Einfach nur schön. Dann wartete Belgien auf uns.
 


Schöne Kurvenstrecken
 


Blick über den Rurstausee
 

Über die schönsten Strecken, die man sich vorstellen konnte, erreichten wir Belgien und hielten an der ersten Frittenbude hinter der Grenze an. Man sagte uns, dass die belgischen Fritten die besten sein sollten. Also mussten wir diese natürlich probieren. In der Friterie entdeckten wir dann ein Plakat mit dem Text "Frikandelle". Auf Nachfragen erklärte man uns, dass es sich hierbei um eine belgische Wurst-Spezialität handelte, die es in verschiedenen Versionen gab. Also bestellten wir uns auch diese, natürlich als Special-Edition in XXL-Portion.

Kurze Zeit später hatten wir zwei kleine (!!!) Portionen Fritten und eine Wurst, die aussah wie ein verrostetes Eisenrohr, auf dem Teller. Auf der Wurst waren diverse Sachen wie Ketchup, Mayonnaise und massenweise frische Zwiebeln. Beim Verkosten stellten wir fest, dass die Fritten klasse waren und die Wurst ok. Die Wurst hat für unseren Geschmack jetzt nicht "die Wurst vom Teller gezogen", war aber völlig ok und schließlich muss man die nationalen Köstlichkeiten ja auch einmal probiert haben, um mitreden zu können.
 


Belgische Grenze
 


Erste Friterie nach der Grenze
 


Frikandel XXL und Pommes klein
 


Nach dem Essen erst einmal dösen
 

Nach dem Essen verfielen die meisten der Gruppe in eine Art Lähmung. Die Sonne schien und machte die Sache noch schlimmer. Während ich von einem Fuß auf den anderen trat, um weiter durch diese tolle Moppedgegend zu touren, kamen von dem einen oder anderen schon merkwürdige Laute aus dem Mund. Halboffener Mund, geschlossene Augen, räkelige Haltung auf dem Stuhl....das konnte jetzt nur noch Stunden dauern.

Gefühlte 1 Stunde später endete dann schlagartig die komatöse Bewegungsstarre, als ein Ferrari mit gefühlten 160 Km/h und 130 dB Sound an uns vorbeirauschte. Juchuu, alle waren wach und wir konnten endlich weiter.

Durch den Nationalpark Hohe Venn sollte es in Richtung Malmedy zur Rennstrecke in Spa-Francorchamps gehen. Doch irgendwie führte uns die geplante Tour daran vorbei. Egal...nun ging es auf kurvenreichen Strecken wieder langsam zurück zur Juhe in Gerolstein. In der Nähe von Prüm gab es noch einmal einen kurzen Stopp, um uns hier auf der Schneifel noch den "Schwarzen Mann" anzuschauen. Wir waren uns sicher, dass Schneifel bestimmt eine Abkürzung für Schnee-Eifel sei. Doch ein Schild belehrte uns dann eines besseren. Wie dem auch sei...auf jeden Fall wurde von uns hier nach einer kurzen Diskussion eine neue Tierart ins Leben gerufen: die Schneule. :-))
 


Letzter Stopp in der Schneifel
 


Der schwarze Mann und Schild Schneifel
 

Ab hier ging es dann in einem Stück zur Juhe zurück. Auch der Rest der Strecke war fantastisch. Man musste sich immer entscheiden, ob man in der Gegend rumgucken oder die Straßen fahrtechnisch genießen soll.

Ca. 17.30h erreichten wir pünktlich Gerolstein. Um 19.00h sollte der Grill heiß sein. Das passte. Noch schnell eine Dusche nehmen und dann erst einmal ein Bierchen genießen. Schade war, dass Frank an diesem Abend noch nach Hause musste und nächsten Tag nicht mehr mitfahren konnte. Grinsend ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren und nach dem Grillen locker im Aufenthaltsraum ausklingen. Eine schöne Tradition wurde auch im 16. Himmelfahrtkommando-Jahr beibehalten: es gab Eierlikör aus Waffelbechern. Hmm...lecker. Alles war wie immer. :-)

aGSel und ich freuten uns schon mächtig auf morgen und die Tour nach Luxemburg.
 


Lecker Grillen nach der Tour
 


Unsere heutige Tour (Klick für Großansicht)
 

Für die Statistik
 

Samstag, 16.05.15
 
Der Wecker klingelte ein bisschen früher als sonst und wir lagen mit der morgendlichen Prozedur noch besser in der Zeit und hofften, nicht die Letzten am Frühstückstisch zu sein. Allerdings bewahrheitete sich dann hier wieder der Spruch: die Hoffnung stirbt zuletzt...

Beim Start gegen 8.45h war der Himmel zwar verhangen, aber es war trocken. Wir fuhren los, machten aber bereits nach etwa 100m auf dem Parkplatz der ortsansässigen Polizei Stopp. Während ich noch einmal meine Kameras überprüfte, nestelte Axel minutenlang an seinem Navi herum. Das ließ nichts Gutes erahnen. Nach diversen Neustarts und unterschiedlichen Einstellungsversuchen wurde dann klar, dass von der heute geplanten Tour nur noch etwa 5m vom Zieleinlauf auf dem Navi vorhanden war. Ein Albtraum für einen Tourenguide.

Uwe, einer von den für uns "Neuen", programmierte dann in Windeseile zusammen mit Axel aus dem Gedächnis und einer Landkarte die erste Etappe der Tour auf seinem TomTom und übernahm die Führung. Auch hier begann gleich nach Verlassen der Stadt der pure Fahrspaß. Kurven satt und schönste Gegenden. Nach etwa 2 Stunden kamen wir dann zu einer durch eine Baustelle gesperrten Straße. Was aGSel und ich hier lernten: "...meistens gibt es einen Weg dadurch" (Zitat Axel). Alles klar, und so war es dann auch. Die Straße war zwar zum Teil aufgerissen und Baufahrzeuge standen im Weg, trotzdem gelang es uns mühelos, die Baustelle zu durchqueren. Anschließend legten wir erst einmal eine Pause ein und Uwe programmierte zusammen mit Axel die restliche Route.
 


Traumhaft kurvige Straßen
 


Axel und Uwe beim Programmieren
 

Unser Pausenplatz lag etwas höher und hier wehte ein fieser kalter Wind, dass es einem schon ein wenig fröstelte. Über 11° wollte das Thermometer nicht gehen. Zum Glück hatten aGSel und ich uns wärmer angezogen.

Nach etwa einer halben Stunde ging es weiter. Die Straßen ähnelten sich alle. Immer und immer wieder folgten einmalige Kurvenpassagen auf die nächsten, dass man aus dem Grinsen nicht mehr rauskam. Irgendwie ist es schon wie ein kleiner Rausch, wenn man genüsslich durch die Kurven gleitet.

Dann erreichten wir Luxemburg und kurze Zeit später die Stadt Vianden mit der imposanten Burg. Vianden war die letzte Ortschaft Luxemburgs, die 1945 befreit wurde. Die Burg schauten wir uns aus der Ferne an und entschlossen uns dann, noch auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen in den tiefer gelegenen Ort zu fahren.

Böser Fehler, ganz böse. In der Ortschaft wimmelte es nur so von Touristen, Moppedfahrer und MX5-Fahrer. Anscheinend war wohl irgendwo ein Treffen, denn es kam uns ein MX5 nach dem anderen entgegen, alle mit NL-Kennzeichen.

Die Suche nach einem Parkplatz für 8 Moppeds endete dann nach einigen Stadtrundfahrten verbotenerweise auf einem Gehweg direkt an einer Hauswand. Der Besitzer des Hauses beäugte die ganze Angelegenheit recht kritisch. Zudem hatte ich Sorge, dass meine Kameras nach unserem Kaffeeschmaus nicht mehr da waren. Also blieb ich lieber beim Mopped.
 


Ankunft in Luxemburg
 


Burg Vianden
 


Erklärungen zur Befreiung (Klick)
 


Kaffeepause in Vianden
 

Nach der Kaffeepause ging es äußerst kurvenreich nach Bourscheid, wo eine riesige Burganlage (Burg Bourscheid) erneut mit einer Besichtigung lockte. Auch dieses Mal blieb ich lieber bei den Moppeds, da ich keinen Bock hatte, die ganze Kabelage mit Kameras abzubauen. Auch aGSel machte sich auf den Weg in die Burg, und ich nutzte die Zeit, mich ein wenig auf einer Bank auszuruhen.
 


Burg Bourscheid
 


Unsere beiden Black Beauties auf dem Parkplatz
 

Von Bourscheid ging es dann wieder Richtung Deutschland. Kurz vor der Grenze hauten wir die Tanks der Mopped noch einmal voll, denn bei einem Preis von 1,29 € pro Liter Superplus musste man einfach zuschlagen.

Dann verließen wir Luxemburg und machten uns langsam auf den Weg nach Hause. Unsere nächste und letzte Pause sollte am Stausee Bitburg in der Nähe von Bierdorf sein. Doch da mussten wir erst einmal hinkommen. Vor uns tat sich wieder eine Baustelle auf. Getreu dem Motto "...meistens gibt es einen Weg dadurch" ignorierten wir das Umleitungsschild und folgten der Straße. Bis auf ein paar geschlagener Bäume und verschmutzter Fahrbahn war sonst eigentlich nicht viel an Baustelle zu erkennen. Das sollte sich dann allerdings hinter der nächsten Kurve ändern.
 


Tanken in Luxemburg
 


zunächst noch harmlose Baustelle
 

Schlagartig wechselte der Belag von "noch befahrbar" in "das Grauen". Ein lockeres zentimeterhohes Kiesbett ließ für uns nur das Fahren im Stehen zu. In so einem Moment ist es eigentlich egal, was sich unter dir befindet. Da heißt es nur noch Aufstehen und Gasgeben, damit die Fuhre stabil bleibt.
 


Schluss mit lustig
 


Ab hier nur noch im Stehen
 


fiese Hindernisse
 


Baustellenende
 

Das blöde an so einer Situation ist, dass man nicht weiß, wie lang die Baustelle ist und was dich noch erwartet. Viel Rücksicht kann man da auf seine Mitfahrer nicht nehmen, wenn es heißt "angestrebte Fahrtrichtung und tatsächliche Fahrtrichtung". Und so wechselten sich dann auch Kies, Matsch, Schlaglöcher usw. ab, bis wir endlich nach gefühlten 2 Kilometern wieder festen Boden unter den Reifen hatten. Der krönende Abschluss war dann noch das Straßensperrschild, das in elegantem Bogen durch einen 30 cm tiefen Matschstreifen am Straßenrand umfahren werden musste. Wobei "umfahren" nicht wirklich die richtige Definition war. Es war eher ein "vorsichtiges Herantasten", damit die Koffer weder am Schild, noch am nebenstehenden Baum hängenblieben.

Nach und nach trudelten alle ein und wir konnten die Fahrt fortsetzen. Hut ab noch einmal vor allen, die keine Enduro fuhren und zum Teil sogar mit Sozia unterwegs waren. Keiner hat angehalten oder ist umgedreht. Alle sind durch die Baustelle durch. Das empfand ich schon als klasse Leistung. Habe ich bei anderen Gruppenausfahrten schon anders erlebt.

Unser nächster Halt war nun am Stausee-Bitburg. Sehr idyllisch gelegen in einer wunderschönen Gegend. Wir nutzen die Pause für einen Kaffee oder eine Wurst und es wurde über die unterschiedlichen Fahrtechniken gesprochen, wobei aGSel und ich sichtlich mehr beeindruckt über die Leistungen der Nicht-Enduristen waren, als unsere Mitfahrer selber. Scheinbar war es in den vergangenen Jahren beim Himmelfahrtkommando "normal", dass immer wieder solche Strecken auf dem Programm standen. So was übt!!! :-)
 


Pause am Stausee Bitburg
 


Infos zur Gegend (Klick)

Leider fing es jetzt an zu nieseln und der pure Fahrspaß hatte ein Ende. Die Straßen schienen rutschig, also fuhren wir etwas verhaltener den Endspurt nach Gerolstein. Irgendwo vor Gerolstein verließen uns Andrea und Thomas, weil noch andere Verpflichtungen auf sie warteten. Gegen 18.00h erreichten wir dann fast wieder trocken die Juhe. Jetzt schnell umziehen und sich aufs warme Essen freuen.

Später saßen wir noch gemütlich zusammen und philosophierten über die letzten beiden Tage, über die tolle Gegend, über die schönen Straßen, einfach über alles. Müde vom Tag machten sich aGSel und ich dann rechtzeitig in die Falle, denn morgen standen wieder knapp 600 Km Rückfahrt auf dem Programm.
 


Ausklingen des Abends
 


So sind wir heute gefahren (Klick)
 

Sonntag, 17.05.15
 
Leider ist das Himmelfahrt-Wochenende viel zu schnell vorbei gegangen. Wir haben wieder grandiose Touren gemacht und nette neue Leute kennengelernt. Beim Abschied kommt dann immer irgendwie ein bisschen Sehnsucht auf. Auf jeden Fall wollen wir nächstes Jahr versuchen, wieder dabei zu sein.

Nach der Verabschiedung machten sich dann aGSel und ich auf den Weg gen Heimat. Bert, der auch in den Norden hätte fahren müssen, wollte gerne noch ein Stück mit den anderen über Landstraßen fahren und u.a. noch den Geysir Wallender Born besichtigen. Für uns war aber nun BAB angesagt. Nachdem wir durch die Baustelle vor Gerolstein gezwungen wurden etliche Sonderkilometer einzulegen, kamen wir auf der Autobahn relativ gut durch. Irgendwo vor Osnabrück machten wir noch eine Tank und Pi-Pause. Hinter Osnabrück fing es dann allerdings auf der BAB an zu stocken und wir entschieden uns, noch ein paar Kilometer auf der Landstraße zu fahren. Die Gegend war nett, aber irgendwie machte dieses eintönige Rumdödeln auch müde. Als es dann anfing leicht zu tröpfeln, kehrten wir noch bei einer Tanke ein und zogen uns Kaffee und einen Berliner rein. Dann ging es bei Bremen für den Rest der Strecke wieder auf die A1 zum Endspurt. Der endete wie gewohnt am Elbtunnel. Stau, Stau, Stau...und keine Möglichkeit zwischen den Spuren zu fahren. Nicht nur die Brücke bei Stellingen wird saniert, nein....dann muss man natürlich auch noch die Fahrbahn auf einer Länge von 40 Km bis Bordesholm um eine Spur verbreitern. Achso, und mit dem Deckeln der ganzen A7 kann man dann ja auch gleich anfangen. :-( Aber das ist ein anderes Thema...

Nach 556 Km erreichten wir gegen 17.00h Norderstedt. Insgesamt hatten wir an diesem Wochenende 1.714 Km abgespult. Schön war´s...
 


Letzte Pause bei Osnabrück
 


Die Heimfahrt (Klick)
 

Und hier noch für die Statistik:


Tourdaten Rückfahrt
 


Tourdaten Rückfahrt
 


Tourdaten Gesamt
 


Tourdaten Gesamt
 

Mit dabei waren:

aGSel BMW R 1200 GS Adventure
Axel BMW R 1150 R
Bert BMW R 1150 R
Bine BMW R 1200 GS Adventure
Frank Kawasaki ZZR 1200
Heiko u. Anabel Honda Pan European ST 1100
Lothar BMW R 1100 RS
Thomas und Andrea BMW K75 RT
Uwe BMW R 1200 GS
 

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